Wenn man in die Fänge der HUK-Coburg gerät

Das Fahrzeug der Mandantin war bei einem Verkehrsunfall beschädigt worden. Die Unfallgegnerin war aufgrund Alkoholkonsums gegen das geparkte Fahrzeug gefahren. Danach entfernte sie sich unerlaubt vom Unfallort, konnte aber mit blau-silberner Hilfe eingefangen werden. Das unfallverursachende Fahrzeug ist bei der HUK-Coburg versichert. Das Fahrzeug der Unfallgeschädigten übrigens auch. Das Nachfolgende wird sie zu einem Versicherungswechsel veranlasst haben.

Sie rief die Hotline der HUK-Coburg an und telefonierte dort mit einer Dame. Diese entfaltete das übliche Schadenmanagement á la “Wir tun alles für Sie usw.”. Die Mandantin wurde allerdings hellhörig, als die Dame davon sprach, dass das Fahrzeug zu einer bestimmten Wassenberger Firma zur Reparatur gehen soll, nachdem das Fahrzeug durch den DEKRA-Gutachter der HUK besichtigt worden sei. Die Unfallgeschädigte widersprach und kündigte an, einen eigenen Sachverständigen zu beauftragen und auch einen Rechtsanwalt aufzusuchen. Schlagartig schlug die Stimmung der Gesprächspartnerin um. Sie teilte der verdutzten Mandantin mit, dass sie dann “auf den Kosten sitzen bleiben würde”. Es gäbe ja so “viele schwarze Schafe in der Branche”. Diese überhöhten Kosten würde die HUK keinesfalls übernehmen. Die Mandantin hat daraufhin konsequenterweise das Gespräch abgebrochen.

Geht`s noch ?

RA FRESE

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Verkehrsrecht Jürgen Frese, Schafhausener Str. 38, 52525 Heinsberg. Tel.: 02452/915017. Fax: 02452/915033. e-Mail: info@ra-frese.de

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